
Ungleiches Paar trifft in der Not aufeinander, reibt sich, lernt sich schätzen, streitet und verträgt sich, bleibt sich am Ende ein Leben lang treu. Soweit die Formel für romantische Komödien und Buddy Movies. Das Ganze um eine zu überwindende Behinderung gestrickt, mit britischen Adelssorgen versetzt und einer Prise Nazi-Angst abgeschmeckt – fertig ist die Drama-Konfektionsware.
The King’s Speech ist klares oscar bait. Das Kammerspiel hat aber einen großen Pluspunkt: das nuancierte Spiel der Darstellerriege.
Colin Firth als stotternder Tronfolger, zuvor schon grandios in
A Single Man, verpackt wie kein anderer innere Spannung und Verzweiflung in maximal reduzierte Mimik. Ihm diametral entgegengesetzt steht
Geffrey Rush als gescheiterter Schauspieler und Sprachtrainer in all seiner überdeutlichen Kauzigkeit. Zusammen unschlagbar und schön ergänzt durch Helena Bonham Carter und Guy Pearce.
Aller Formel und historischer Ungenauigkeit zum trotz ein vergnüglicher und anrührender Film.
Posted March 20th, 2011 in Kino

Am Fuße des Mount Royal in Montreal liegt das Chateau Maplewood, dessen umfangreiche Restauration Pure mit einer eleganten Animation begleitet.
Die Transformation des 100jährigen Schlosses in ein modernes Apartmentgebäude nimmt besondere Rücksicht auf das kulturelle und bauliche Erbe. Schlussendlich wird ein angenehmer Ruhepunkt mit Aussicht auf Montreal City entstehen, der mit weitläufigen Räumen und zeitlosem Design an den Luxus glanzvoller Geschichte anknüpft.
Posted March 15th, 2011 in Projekte

Zerrissenheit beherrscht den neuen Aronofsky, der sich abermals dem Sujet geistiger Besessenheit und körperlicher Zerstörung widmet – diesmal durchexerziert am Ballett. Nichts Geringeres als Schwanensee soll es sein, und gemäß dessen Theatralik ist sein filmischer Entwurf voller großer Gesten.
Zwischen kindlicher Naivität und beruflicher Perfektion wandelt die großartige Natalie Portman als getriebene Tänzerin, zwischen Traumwelt und Realität wechseln die Handlungsebenen und fließen langsam ineinander, zwischen Hollywood-Melodram und verstörendem Experimentalfilm bewegt sich das Gesamtwerk.
Konsequent kann dies nur in einer Psychose enden. Erlösung ist nur möglich durch die Dekonstruktion des Selbst.
Aronofsky versteht es, diesen unweigerlichen Sog aus Verzweiflung und Wahnsinn emotional erfahrbar zu machen. In körnigen Bildern gleitet die Kamera mitten durch den Tanz, bis daraus ein Taumeln wird.
Black Swan ist eine filmische Tour de Force, der man wohlwollend recht traditionelle Erzählmuster und archetypische Figuren verzeiht.
Posted March 15th, 2011 in Kino
Nachdem ich am Redesign meiner Homepage über Monate immer mal wieder herumlaborierte ohne einen Durchbruch zu erreichen, habe ich nun beschlossen den aktuellen Stand einfach online zu stellen und mich wieder dem Content zu widmen. Die Grundfunktionalität steht, und es sollte sich in den nächsten Wochen hier und da noch was verbessern.
Inhaltlich darf man vor allem Neues in den Galerien für Renderings und Fotos erwarten. Ansonsten will ich meine Postfrequenz wieder erhöhen und weiter über visuelle Inspiration, Grafiknews für Archviz und natürlich Kinofilme berichten. Nützliche Links werden in den Resources gebündelt erscheinen.
Was hat sich nun technisch getan… Im Hintergrund werkelt weiter das tolle
WordPress, aufgebohrt mit diversen Flash-Galerien der Marke
SlideShowPro, auch im Backend via SlideShowPro Director.
Die Headlines werden über das etablierte sIFR gestaltet, bei dem Texte durch sauber gerenderte Flash Movies ersetzt werden. Funktioniert gut – bis auf Geräte ohne Flash (danke Apple -.-). Vielleicht werden es später doch die Google Web Fonts.
Das Layout vom Copytext hätte ich gern mittels CSS3 in Zeitungsspalten gestaltet, was wieder einmal durch den grottigen Internet Explorer torpediert wurde. Per Hand geht es halt auch…
Posted March 13th, 2011 in Website

In den letzten Tagen habe ich mal eben die
Pure Website überarbeitet. Das Layout bleibt weiterhin minimalistisch, dafür läßt das dunkle Design die Bilder viel brillianter erscheinen. Das funktioniert so viel besser, dass ich mir langsam Gedanken über die eigene Website mache…
Inhaltlich hat sich vor allem an der
Galerie was getan, die jetzt in zeitgemäßem Flash daher kommt und die erweiterten Leistungen von Pure zur Schau stellt. Insbesondere die Product Sparte ist einen Besuch wert, in der sich vor allem Werke unseres Spezialisten
Benjamin finden.
Posted July 1st, 2009 in Projekte, Website